Der Duft

Der Duft, der vom Geschehen rüberdrang
Lau schmeckte man ihn auf der Zunge
Wie die bittere Blüte, die ich aus deinem Haar nahm
Allgegenwärtig sind die Dornen, die in mein Fleisch stachen
Das Blut entrann meinem Geist
Durch den Raum und ergoß sich der Freiheit
Der Unendlichkeit endend trübe blaß
Der Gedanke der Unschuld leise schluchzend
Machte sich die Bequemlichkeit breit
Am Fenster hörend stand sie
Leuchtend bleich floß es durch ihren Körper
Gezwungen und gefangen ohne Willen
Entschlossenheit zerstört durch den Stein
Betäubter Rausch aus der Zelle fluchend
Selbst zu Teil die Rolle spielend verschieden
Erbrochen nach dem Tropfen Wein
Das Glas zersprang in meiner Hand
Durch den Ton des Klaviers spielend hingebungsvoll
Wut der Ausbrüche gleichend schön und fade
Träge Nacht des Schwarzen einfälltig
Exzentrische Worte rasend meidend vorbei
Introvertierte Geschichte liegend kriechend
Wo die Welt hingeht entschied die Zukunft
Der Duft, der zurückblieb in jener Nacht
Erschütternd schwer verbracht gedacht
Mädchen der Ewigkeit schüchternd ruhend
Über der Erde schwebend in Schlaflosigkeit
Scheinend flackernd das Ende der Weisheit



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This entry was posted on Thursday, November 19th, 2009 at 11:55 pm and is filed under Lyric. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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