Television is a drug.

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Television is a drug. from Beth Fulton on Vimeo.

Sternenhimmeltanz

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Du liegst unter dem Sternenhimmel.
Versunken in den Blick nach oben.
Funkeln überall und unendlich weit.
Verträumt gleitet der Blick umher.
Losgelöst von diesem Planeten.
Das Lächeln auf deinem Gesicht.
Die strahlenden Augen glänzen.
Du schaust in die Weite.
Immer weiter entfernt vom Hier.
Greifend nach den Sternen.
Du befreist dich von der Schwere.
Lachend streckst du deine Hand aus.
Du schaust zufrieden und entspannt.
Die Fröhlichkeit gleitet hinaus.
Jeder kann sie fühlen.
Glücklich liegst du auf der Wiese.
Der Mond lacht mit dir.
Du stehst auf und tanzt.
Du tanzt umher, auf dem Hügel.
Du drehst dich, du springst herum.
Du lachst und siehst so glücklich aus.
Wirbelnd fliegt der Rock durch die Luft.
Die Arme weit ausgestreckt.
Die nackten Füße im Tau des Gras.
Du schreist lauthals auf und lachst.
Die Sterne tanzen mit dir.
Fliegen, hier und da.
Befreite Gefühle entfachen Leidenschaft.
Die Seele baumelt.
Dein Gesicht strahlt.
Die Hand ausgestreckt, fühlend.
Spürst du die Unendlichkeit.

Der Duft

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Der Duft, der vom Geschehen rüberdrang
Lau schmeckte man ihn auf der Zunge
Wie die bittere Blüte, die ich aus deinem Haar nahm
Allgegenwärtig sind die Dornen, die in mein Fleisch stachen
Das Blut entrann meinem Geist
Durch den Raum und ergoß sich der Freiheit
Der Unendlichkeit endend trübe blaß
Der Gedanke der Unschuld leise schluchzend
Machte sich die Bequemlichkeit breit
Am Fenster hörend stand sie
Leuchtend bleich floß es durch ihren Körper
Gezwungen und gefangen ohne Willen
Entschlossenheit zerstört durch den Stein
Betäubter Rausch aus der Zelle fluchend
Selbst zu Teil die Rolle spielend verschieden
Erbrochen nach dem Tropfen Wein
Das Glas zersprang in meiner Hand
Durch den Ton des Klaviers spielend hingebungsvoll
Wut der Ausbrüche gleichend schön und fade
Träge Nacht des Schwarzen einfälltig
Exzentrische Worte rasend meidend vorbei
Introvertierte Geschichte liegend kriechend
Wo die Welt hingeht entschied die Zukunft
Der Duft, der zurückblieb in jener Nacht
Erschütternd schwer verbracht gedacht
Mädchen der Ewigkeit schüchternd ruhend
Über der Erde schwebend in Schlaflosigkeit
Scheinend flackernd das Ende der Weisheit

Dream On

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Dream On, Kitten
You Deserve
Everything

Roter Himmel

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Das Gewitter weckte mich
Schlaftrunken durch die Stille
Der Elefant vor mir
Starr in der Mitte der Worte
Verblasten die Sterne
Grollen am Horizont
Funkelne Blitze
Quer durch die Vene
Ich möchte sie sehen
Roter Himmel in der Nacht
Das letzte Zucken
Ich vergass…

Wir dachten, wir wären Geister

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Dasitzen
Die ganze Nacht
Um ins Leere zu starren
Gedanken fliegen lassen
Ins Schwarze
Durch die Flocken hindurch
Vielleicht mit einem Ziel
Oder Unendlich weit
Es verbirgt sich
Tief in ihr
Vergessen wo der Weg ist
Im Kreis sich drehend
Wirkt die Vorstellung makaber
Allein in diesem Raum
Zusammen mit den anderen
In sich gekehrt
In einer anderen Welt

Paranoia

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Ich sehe Schatten. Vor mir laufen sie umher. Schemenhafte Gestalten, deren Bewegungen ich aus dem Augenwinkel wahrnehme. Ich spüre hinter mir die Gegenwart eines Geistes, der mich verfolgt. Doch kann ich ihn nicht fassen, wenn ich nach ihm greife.
Ich höre eine Stimme, doch flüstert sie nur und ich kann sie nicht verstehen. Ich frage nach ihren Worten, doch bleibt die Antwort aus. Und tagelang schweigt sie.
Ich spüre die Kälte, die mich beim Aufwachen umarmt und habe das Gefühl, dass neben mir jemand sei. Der Platz ist leer, drehe ich mich zu ihm um. Und es hat auch niemand dort gelegen. Keine Spur. Nur der Nachhall des Gefühls bleibt für einige Augenblicke erhalten.
Mit geschlossenen Augen strecke ich meine Hand aus. Was ich spüre ist der Windhauch, der über sie hinübergleitet.
Der Wald bei Nacht, so Ruhig und Sinnlich, lässt mich nicht entspannen. Immer wieder sehe ich Bewegungen und ich kann nicht sagen, ob diese real waren. Ich weiß nicht ob ich wach bin oder schlafe. Es scheint wie ein Traum zu sein, in diesem ich wandel und an seine Grenzen stoße. Ein kleiner Raum, kühl und dunkel. Stille. Nur der Mond scheint durch ein kleines Loch, zwischen Decke und Wand.
Ich sehe einen kleinen Schatten fliegen. Immer wiederkehrend. Ohne zu wissen, was er mir sagt.

Sonnenstrahl

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Ich bin verrückt, denn ich fühle.

Den Sonnenstrahl.

Und irgendwie scheint es seltsam.

Unter den Sternen, irgendwo am Meer.

Du?

Das Sofa, der Baum und ich

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Duftkissen. Dies wären doch eine schöne Verzierrung meines Sofas. Doch habe ich eher das Gefühl, dass denn die Leute nur kommen würden, um zu schauen, ob nicht noch mehr drin stecken würde, als nur ein Kissen.
Die Position des Sofas ist doch schon mal sehr schön. So unter dem Baum, den man auch Roteiche taufte. Ich gab ihm den Namen Fred.
Da sitz ich nun, auf meinem Sofa, dass ich nicht für 1000,-DM verkaufen würde, unter dem Baum Fred. Würde ich es nicht besser wissen, würde ich denken, dass Fred mit mir spricht. Ich schieb mal ein Tesafilm und fall vom Stuhl ähhh… Sofa, ‘tschuldigung. Die Wurst und der Käse, die ich mir grad aus’m Supermarkt geklaut habe, bekommen mir nicht so wirklich. Wäre wohl schlauer gwesen, hätt ich gleich das Geld genommen.
Wie spät ist das eigentlich? Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder keine Frage. Aber was zur Hölle bedeutet “Don’t belie”? Ich glaube, dass hat was mit dem Öko-Jochen zu tun, das alte Pillenmonster. Komisch, wo habe ich meine Tüte hingelegt? Vielleicht sollte ich noch ‘nen Kaffee trinken. Oder doch lieber Amaretto mit Milch? Wollt ich nicht noch vom Penthouse springen? Nee, ich glaube ich wollte nach Köln ziehen. Der Traum vom Eigenheim. Ich brauch ‘nen Bausparvertrag. Gestern lag ich noch zugedröhnt in der Küche und wollte diese komischen Heizkissen nicht mehr warm machen. Duftkissen?
Nee, ich glaub ich kotz das Feuer aus. Komisch nur, dass man immernoch 15 Jahre auf’n Trabbi für’n Brettspiel warten muß, weißt? Dafür aber gibt es ja den Mischetisch und einer der schlechtesten Live-Auftritte mit ‘nem verpeilten Tonmenschen. Im nächsten Song spiel ich kein Solo.
27 war ich, als ich die Reise antrat.
Wenn ich bloß noch wüßte wovon ich eigentlich die ganze Zeit rede. Die Professionellen gehen auch nur ihrem Job nach und X weiß nicht mehr was er auf dem Kiez machte. Ehrlich gesagt wußte ich das auch nicht mehr und weiß es auch nicht.
Sag mal, war das ein Schrei, den die Holde von sich gab? Vielleicht haben sie das Auto geklaut? Nee, das war doch dein Handy?
Nett die Kleine, aber komplette Fehleinschätzung meines Charakters.
Fred redet gern sehr viel und eigentlich ist er eine Birke, hat er mir erklärt. Ich glaube ja, dass er Schizophren ist und einfach zuviel gesoffen und gekifft hat.
Ich glaube, ich entscheide mich gegen die Duftkissen für mein Sofa. Nacher kommt noch so’n verrückter, langhaariger Hippie aus Anklam vorbei, weißt?
Lieber noch ‘ne Nuss, da Nuss auch geil ist und ‘nen Schluck aus dem Tequila. Sehen wir uns morgen? Schauen wir mal, wo ich denn bin, Pornostyler!?
Morgen, mein Junge. Ich habe die komplette Diskographie.
Da Sofa, hier Baum, dort ich.
When trouble comes

PS: Der Weinkeller müßte mal wieder geputzt werden.